
Am Anfang steht die Alpakawolle.
Material und Farbton werden ausgewählt und für die Verarbeitung bereitgelegt. Aus diesen Wollsträngen entsteht später jedes KNITSCHI-Stück.
Mütze und 2-in-1-Lösung beginnen mit demselben Garn und derselben Stricktechnik. Erst bei der Weiterverarbeitung entstehen daraus zwei unterschiedliche Produkte.
Ich wähle den Garnfarbton aus, wickle den Wollstrang zum Knäuel und verarbeite das Garn auf der Strickmaschine. Bis zur fertigen Stulpe durchlaufen Mütze und 2-in-1-Lösung denselben Weg.
Danach folgen die Handgriffe, die aus dem Gestrick ein fertiges KNITSCHI-Stück machen: formen, Maschen verbinden, vernähen, kennzeichnen und kontrollieren.

Material und Farbton werden ausgewählt und für die Verarbeitung bereitgelegt. Aus diesen Wollsträngen entsteht später jedes KNITSCHI-Stück.
Der Strang wird aufgespannt und von Hand gewickelt. So lässt sich das Garn anschließend gleichmäßig und ohne zu stocken auf der Strickmaschine verarbeiten.
Das vorbereitete Garn wird auf der Strickmaschine verarbeitet. Sie erzeugt das gleichmäßige Rippbild und die lange Grundform, aus der später Mütze oder 2-in-1-Lösung entstehen.

Nach dem Stricken liegt eine lange Stulpe vor. Sie zeigt bereits Farbe und Maschenbild, braucht aber noch mehrere sorgfältige Arbeitsschritte, bevor sie getragen werden kann.

Auch kleine Details gehören zur Handarbeit. Das Pflegeetikett wird sorgfältig eingesetzt und das Strickstück für die weitere Verarbeitung vorbereitet.

Bis hierher entstehen beide Produkte gleich. Nun entscheidet die Weiterverarbeitung: Für die Mütze wird die Form aufgebaut und vernäht, für die 2-in-1-Lösung werden die offenen Maschen miteinander verbunden.
Die ersten sechs Schritte sind abgeschlossen. Wähle jetzt den Produktweg, den du weiterverfolgen möchtest.
Die Stulpe wird in Form gebracht, doppellagig aufgebaut und sorgfältig vernäht. Zum Schluss prüfe ich Maschenbild, Nähte und Ausführung.

Durch sorgfältiges Zusammenführen und Vernähen entsteht die typische Mützenform. Das doppellagige Gestrick gibt ihr Form und ein geschütztes Tragegefühl.

Nach Formgebung und Feinarbeit werden Maschenbild, Nähte und Ausführung geprüft. Erst dann ist die Mütze vollständig fertiggestellt.
Hier bleibt das Strickteil zunächst offen. Erst die sorgfältige Verbindung der Maschen macht daraus die wandelbare 2-in-1-Lösung.

Das Gestrick besitzt schon sein späteres Maschenbild und die richtige Länge, ist aber noch offen und damit noch kein fertiger Loop.

Die Maschen werden einzeln markiert und anschließend Masche für Masche miteinander verbunden. So bleibt die Verbindung sauber und elastisch.
Nach dem Verbinden und der Qualitätskontrolle ist das Stück als Loop tragbar. Umgelegt und nach oben gezogen wird aus demselben Produkt ein breites Stirnband.
Beide Produkte verbinden das gleichmäßige Stricken auf der Maschine mit sorgfältiger Weiterverarbeitung und persönlicher Qualitätskontrolle. Warum Stricktechnik gerade in Chemnitz eine so lange Tradition hat, zeigt die belegte Zeitreise durch die Textilgeschichte der Stadt.